BABY BACK RIBS vom Stapel

Heute habe ich mir mal die Zeit genommen, um Baby Back Ribs vom Stapel zu grillen. Die Rezeptgrundlagen habe ich aus „Webers Grill Bibel“ genommen.

Die drei Racks, die ich diesmal bei Mühlenbeck gekauft habe, wurdem eine Nacht in einer Würzmischung eingelegt. Bestandteile der Gewürzmischung waren u. a.: grobes Meersalz, Chilipulver, Vollrohrzucker, Knoblauchgranulat, Paprikapulver, Thymian und Senfpulver.

Baby Back Ribs vom Stapel

Nach der Nacht im Kühlschrank haben die Ribs vor ihrer weiteren Verarbeitung in der Küche Zimmertemperatur angenommen. Zwischenzeitlich wurden eine Würzsauce und eine warme Sauce vorbereitet.

Für die Würzsauce wurden Apfelessig, Apfelsaft und Worcester vermengt und für die Sauce wurden Ketchup, Apfelessig Worcestersauce, Honig und Tennessee Whisky mit Honiglikör (der stand nicht im Rezept) erwärmt.

Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde der Gassgrill auf 150 Grad indirekter niedriger Stufe eingestellt und die Racks mit der Würzmischung eingepinselt und als Stapel, mit der Knochenseite nach unten auf den Grill gelegt. Für den Rauchgeschmack habe ich eine Räucherbox genommen.

Nach 45 Minuten wurden die Racks nochmal mit der Würzmischung eingepinselt und dann umschichtig wieder aufgestapelt. Nach weiteren 45 Minuten wurde dann zum ersten Mal die lauwarme Sauce auf die Ribs aufgepinselt. Und wieder wurden die Racks in veränderter Reihenfolge aufgestapelt. Jetzt wurden die Racks weitere 1 bis 1 1/2 Stunden gegrillt und dabei immer mal wieder eingepinselt und weiter in veränderter Reihenfolge aufgestapelt.

Die Grilltemperatur blieb konstant auf 150 Grad. Nach 3 Stunden waren die Ribs dann fertig.

Fazit:

Es hat sich gelohnt, sich die Zeit zum Grillen der Baby Back Ribs vom Stapel zu nehmen. Der Geschmack war super und das Fleisch war zart und ging so vom Knochen ab.

Rezeptquelle: Webers Grill Bibel Seiten 124, 125, 129.

Sweet Swetter Sweetest – Hefe-Zimtschnecken

Wenn man mal wieder nicht weiß, was es am Nachmittag zum Kaffe gibt, dann habe ich einen Vorschlag – Hefe-Zimtschnecken im Dutch Oven; es geht natürlich auch im Backofen.

die Hefe-Zimtschnecken beim Verzehr

Für den Teig:

750g Weizenmehl, 50 g Hefe 150g Zucker, 500 ml warme Milch, 150 g geschmolzene Butter, etwas Salz

Den Teig verarbeiten, zugedeckt an einem warmen Ort zur doppelten Menge aufgehen lassen, nochmals durchkneten und auf ca. 1 cm Dicke ausrollen. Auf den Teig eine Mischung aus 100 g Zucker mit 1-2 TL Zimt verteilen, das ganze aufrollen und in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben werden aufrecht nebeneinander in den Dutch Oven gegeben. Während die Holzkohle vorbereitet wird, können die Hefe-Zimtschnecken noch im Dutch Oven etwas gehen. Wenn die Holzkohle fertig ist, dann werden 5-6 Kohlestücke unter und ca. 14 oben auf dem Dutch Oven gelegt. Nach ca. 35 Minuten kommt die Glasur aus 100 g Puderzucker (gesiebt), 80 g geschmolzene Butter und 1 TL Zimt über die Hefe-Zimtschnecken; nach weiteren ca. 10 Minuten sind die Hefe-Zimtschneckern fertig.

Das Rezept habe ich aus dem Black Pots – Fire & Food Bookazine Nr. 2.

Bratkartoffeln aus der Paella-Pfanne

Schon länger hatte ich es vor – Bratkartoffeln in der Paella-Pfanne zuzubereiten – jetzt habe ich es gemacht.

Die Kartoffeln (festkochende) habe ich geschält, in Scheiben geschnitten und 10 Minuten gekocht. Danach wurden die Kartoffeln zum trocknen auf ein Tuch gelegt, damit sie abkühlen; insgesamt lagen dann die Kartoffeln 2 Stunden an der Luft.

fertige Bratkartoffeln

Als es dann losgehen sollte, habe ich in die Paella-Pfanne den Butterschmalz gegeben, eine in Streifen geschnittene Gemüsezwiebel angebraten und die Kartoffeln dazugegeben.

Jetzt kam es darauf an, erst die Kartoffeln im Butterschmalz anzubraten und dann nach und nach mit der Hitze stärker zu werden und die Kartoffeln kross auszubaraten.

Zum Schluss war dann kein Butterschmalz mehr in der Pfanne und die Kratkartoffeln wurden immer krosser; noch etwas Paprikapuler drüber und fertig.

Fazit:

Die Bratkartoffeln waren von außen Kross und von innen noch lecker weich, wie sie sein sollten.